Start der Hallensaison
Ab dann sind auch Gäste wieder willkommen.
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Sechs neue Allwetterplätze auf HarTru Top Sand. Hier dokumentieren wir offen, was wir bauen, wie wir zu der Entscheidung gekommen sind und wie weit die Arbeiten sind.
Hinten auf P4–P6 ist der Feinkies verlegt und heute millimetergenau eben abgezogen. Nachschub wird weiter angeliefert, gleichzeitig fahren die Lkw den alten Sand ab. Vorne läuft der Abtrag auf P2 und P3. P1 bleibt noch einige Tage bespielbar – wie lange genau, hängt vom Baufortschritt ab; möglich ist eine Sperrung schon gegen Ende dieser Woche. Sobald auch P1 geschlossen wird, ist die Anlage bis zur Freigabe der hinteren Plätze komplett zu. Was auf der Baustelle gerade passiert, steht mit Bildern im Bautagebuch.
Was dort tagesaktuell buchbar ist, darf gespielt werden. Während der Bauzeit ist das die einzige zuverlässige Auskunft. Spielen neben der Baustelle erfolgt auf eigene Gefahr.
Gästebuchungen sind bis zum Hallenstart am 13.10. nicht möglich. Die neuen Plätze sind zunächst den Mitgliedern vorbehalten – dafür den gesamten Winter über kostenlos.
Platz buchenKurzfristige Sperrungen, Fortschritt und die Zugangsdaten für den SV Laim stehen in der WhatsApp-Community in der Gruppe „Anlage+Plätze“. Frage hier als Mitglied den Beitritt in die MTCA WhatsApp-Community an.
Zugang anfragenDer Abtrag hinten ist trotz des Regens fertig geworden. Als Nächstes Kies, Planum und Asphalt.
Alle Angaben sind eine Momentaufnahme. Größter Unsicherheitsfaktor ist das Wetter: bei Regen kann weder asphaltiert noch der Teppich verklebt werden. Eine längere Regenphase verschiebt alles Weitere nach hinten.
Auch während der Bauzeit. Von der Terrasse aus lässt sich der Baufortschritt gut beobachten – und wer nicht spielen kann, kommt trotzdem vorbei.
Für Mitglieder kostenlos – die Platzmiete übernimmt der MTCA. Buchung über einen gemeinsamen MTCA-Account, Zugangsdaten in der WhatsApp-Community.
Selbst registrieren und buchen über mtv-muenchen.ebusy.de, 30 €/h Gastgebühr.
Drei Plätze in der Ottostraße, 15 €/h als Gast und meist gut frei. Selbst buchen über ftstarnberg09.courtbooking.de.
Jeder Platz durchläuft dieselbe Abfolge: alter Belag herunter, Kies einbauen und planieren, Asphalt einbauen, Teppich verkleben, Sand einstreuen.
Ab dann sind auch Gäste wieder willkommen.
Dafür brauchen wir wieder viele Helfer*innen.
Auf den neuen Plätzen.
Voraussichtlich erst zur Eröffnungsfeier am 27. September. Bis dahin bleiben P1–P3 gesperrt, auch wenn hinten schon gespielt wird.
Nach dem Besanden, wenn das Wetter mitspielt. Bis dahin bleibt die Anlage geschlossen.
Rund ein Tag pro Platz für den Teppich, dazu ein halber Tag für Linien und Feinarbeiten. Danach fehlt nur noch der Sand.
Ein eigenes Team bringt die asphaltähnliche Tragschicht auf P4–P6 auf; das dauert voraussichtlich bis zum Wochenende. Danach wandern die Arbeiten nach vorne, und P1 wird voraussichtlich ab Mitte der Woche darauf gesperrt. Ab dann ist die Anlage komplett geschlossen, bis die hinteren Plätze fertig sind.
Das alte Ziegelmehl auf P4–P6 ist herunter – trotz des Regens liegen wir damit genau im Zeitplan. Als Nächstes werden dort Kies eingebaut und planiert, anschließend folgt die Asphaltschicht.
Seit Montag wird gebaut. Platz 3 ist gesperrt und dient als Zufahrt für die Baufahrzeuge und als Lagerfläche, Teile des Parkplatzes bleiben während der gesamten Bauzeit gesperrt.
Sechs Ziegelmehlplätze mit dem bekannten Pflege- und Wasserbedarf und einer Traglufthalle, die auf regulärem Ziegelmehl nicht funktioniert.
Mit 63 von 69 Stimmen entscheidet der Verein, alle sechs Plätze möglichst im Sommer 2026 auf HarTru Top Sand umzurüsten.
Der Infoabend fand im Clubhaus und digital statt, die Aufzeichnung und die Folien sind weiter abrufbar. Anschließend konnten alle Mitglieder den präferierten Belag einen Monat lang kostenlos in einer Halle in München probespielen.
Ein Projektteam aus Vorstand und Mannschaftsvertretern unter der Leitung von Fabian Arnold, Vorstand Sport, arbeitete an Sanierung, Finanzierung und Förderanträgen. Mehrere Platzarten wurden vor Ort getestet, dazu kam der Austausch mit dem BTV, Platzbauern, Herstellern und Vorständen anderer Münchner Vereine.
Die Jahreshauptversammlung legte das Ziel fest, Optionen zu evaluieren, sie an einer Infoveranstaltung vorzustellen und anschließend fundiert über Sanierung und Belag zu entscheiden. Der Vorstand wurde zur Evaluierung und zu vorbereitenden Maßnahmen wie Bodenanalysen ermächtigt.
Als eines der Resultate der Befragung beschäftigte sich der Vorstand vermehrt mit den Möglichkeiten einer Sanierung der Tennisplätze.
Der Allwetterbelag ist nach Regen schnell wieder bespielbar und mit der Traglufthalle kompatibel. Reguläre Ziegelmehlplätze sind das nicht – daran hätte auch ein Neubau nichts geändert.
Kein jährliches Frühjahrsinstandsetzen im gewohnten Umfang, kein täglicher Wasserbedarf wie bisher. Die laufenden Kosten sinken dauerhaft.
Das Projektteam hat mehrere Belagsarten selbst gespielt, mit BTV, Platzbauern, Herstellern und Vorständen anderer Münchner Vereine gesprochen. Alle Mitglieder konnten den präferierten Belag einen Monat lang kostenlos probespielen.
Stimmen für den Umbau aller sechs Plätze auf HarTru Top Sand, möglichst im Sommer 2026.
Die vollständige Kosten- und Förderrechnung steht in den Präsentationsfolien unter .
Der MTCA lebt ein cooles und außergewöhnliches Miteinander auf und neben dem Tennisplatz, getragen von drei Säulen. Der Umbau aller sechs Plätze ist auf jede dieser Säulen eine Antwort – mutig, zukunftsweisend, modern und nachhaltig.
In gemeinsamer Arbeit in der Projektgruppe sowie in Gesprächen mit und Probespielen von zahlreichen weiteren Mitgliedern haben wir in großer Runde eine eindeutige gemeinsame Entscheidung für unser Gemeinwohl getroffen.
Die Allwetterplätze stärken und verbessern unsere Möglichkeit, unsere Leidenschaft Tennis ganzjährig und unter besseren Bedingungen auszuüben – besonders in der Halle im Winter.
Wir als Verein gehen innovative Wege zur Verbesserung unseres Gemeinwohls. Dabei achten und stärken wir die finanzielle Gesundheit des Vereins kurz- und langfristig für weitere zukünftige Investitionen – dank des sinnvollen Einsatzes der vorhandenen Gelder und künftiger Einsparungen bei der Instandhaltung der Plätze.
Befragung, offizieller Auftrag durch die Mitglieder, Projektteam mit klarer Leitung, Austausch mit Verband, Platzbauern und anderen Vereinen, eigene Tests, Infoabend mit Aufzeichnung, Probespielen für alle, Beschluss in einer außerordentlichen Versammlung. Alle Unterlagen dieses Wegs bleiben hier offen zugänglich.
„Der Verein entschied sich dazu, diese Informationen und das Vorgehen während des Projektes frei zugänglich auf der Homepage zu belassen. Andere Vereine, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, können die Informationen gerne als Ausgangspunkt für ihre eigene Evaluierung einer Tennisplatzsanierung verwenden.“
Der Bayerische Tennis-Verband hat unsere Platzsanierung in der Titelstory von BAYERN TENNIS 1|2026 aufgegriffen – zusammen mit anderen bayerischen Vereinen, die in ihre Anlagen investieren.
Genannt sind dort auch die Kriterien, nach denen wir entschieden haben: Spielqualität, Hallenverträglichkeit, Pflegeleichtigkeit, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis.
„Für uns ist das eine größere Entscheidung als für Vereine, die nur einen Teil ihrer Plätze sanieren. Wir rüsten sechs von sechs Plätzen auf einen neuen Belag um und gehen sozusagen ‚all in‘.“
Dazu haben wir keine Informationen der Stadt oder des BLSV. Bei den aktuellen Kürzungen ist es aber durchaus ein Risiko, dass in einigen Jahren keine oder nur geringere Fördersummen abzurufen sind oder härtere Kriterien gelten.
Bei etwa 30.000 € pro Platz plus den weiterhin bleibenden 15.000 € Instandhaltungskosten hat sich der HarTru-Platz nach etwa acht bis neun Jahren amortisiert. Dabei ist davon auszugehen, dass neu gebaute Sandplätze auf P1–P3 nach schätzungsweise fünf bis sieben Jahren denselben Zustand hätten wie heute. Die Inkompatibilität der Traglufthalle mit regulären Ziegelmehlplätzen wäre auch nach einem Neubau geblieben.
Eine Zisterne zum Sammeln von Regenwasser wäre denkbar. Das Wasser, das unter den Plätzen in den Untergrund und die Wasserschächte abfließt, ist jedoch zu verdreckt und lässt sich nicht zur Bewässerung verwenden. Der Bau einer Zisterne ist damit unabhängig von diesem Projekt und könnte später erfolgen.
Weitere Fragen gerne per Mail an fabian.arnold@ausstellungspark.de. Sie werden persönlich beantwortet und – wenn sie für andere interessant sind – hier ergänzt.
Alles, was im Projekt entstanden ist: Aufzeichnung und Folien des Infoabends, Herstellerunterlagen, Erfahrungsberichte vom Probespielen, Belagsübersichten des Platzbauers und die Förderrichtlinien. Bleibt dauerhaft online.
Teilnehmer: Vorstand (Philip, Dome, Fabi) sowie Alex H., Tim R. und Mats S. Seit dem 22.09. sind drei TopClay-Plätze im TC Luitpoldpark fertiggestellt. Wir konnten die Plätze auf Einladung des BTV ausgiebig testen und mit den Herstellern und dem Vorstand des Luitpoldpark sprechen. Ihre Bauphase ging etwa drei Wochen, sie sind bisher sehr zufrieden. Ihr Hauptgrund für die Sanierung war ebenso ihre vier Jahre alte Traglufthalle, die sich nicht mit den herkömmlichen Ziegelmehlplätzen verträgt.
Unser Fazit war durchweg sehr positiv: Der Platz spielt sich sehr sandähnlich, der Ballsprung ist konstant, keine Platzfehler. Die einzigen negativen Anmerkungen waren, dass das Rutschen etwas schwerer ist, der Topspin nicht ganz so stark angenommen wird und der Slice etwas flacher und schneller abspringt. Diese Punkte verbessern sich nach einigen Monaten noch, da der Hersteller anfangs – und insbesondere kurz vor dem Hallenaufbau – bewusst weniger Sand aufträgt als im Hochsommer.
Die Sanierung der sechs Plätze läuft im Rahmen der städtischen Sportförderrichtlinien und der Sportstättenbauförderung des Freistaats Bayern, die der Bayerische Landes-Sportverband abwickelt. Die Landeshauptstadt München ist zugleich Verpächterin des Geländes am Grasweg.